Gesundheitsmanagement, BGM, Gesundheitsförderung, Beratung

Gesundheitszirkel, Prozessbetreuung, Beratung, Seminare, Vorträge, Gesundheitstage...

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Tun Sie was für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihrer Mitarbeiter. Fördern Sie ein gutes Arbeitsklima und den Teamgeist Ihrer Beschäftigten und steigern Sie so die Identifikation der Mitarbeiter mit Ihrer Unternehmenskultur. Setzen Sie sich für die körperliche und geistige Fitness ein und es wird sich bezahlt machen...

 

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bewegreich ist in Tübingen ansässig und bedient vor allem Unternehmen aus dem Raum Stuttgart, Reutlingen aber auch ganz Baden-Württemberg.

Teamtrainings, Betriebsausflüge, Incentives, zusammenschweißende Erlebnisse...

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Präventionsbericht 2017 des GKV-Spitzenverbandes

 

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr das stärkste Wachstum bei Gesundheitsförderung und Prävention seit 16 Jahren verzeichnet. Fast 500 Mio. Euro gaben sie 2016 insgesamt für die Gesundheitsförderung in Lebenswelten, die betriebliche Gesundheitsförderung sowie für individuelle Präventionskurse aus.

Erreicht wurden damit rd. 6,4 Mio. gesetzlich Versicherte. In keinem anderen Jahr zuvor gab es ein derart massives Engagement der gesetzlichen Krankenversicherung, heißt es in dem heute vom GKV-Spitzenverband und dem Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) vorgestellten Präventionsbericht. Pro Versichertem gaben die Krankenkassen 6,64 Euro aus. Sie haben damit den gesetzlich vorgesehenen Gesamtbetrag von sieben Euro pro Versichertem bereits im ersten Geltungsjahr fast erreicht. Nicht ausgegebene Gelder sollen im kommenden Jahr in Präventions- und Gesundheitsförderungsmaßnahmen fließen.

Menschen in ihren Lebenswelten erreichen

Rund 116 Mio. Euro haben die Krankenkassen 2016 für den Bereich Gesundheitsförderung in Lebenswelten ausgegeben. Das ist gut dreimal so viel wie 2015. Die Krankenkassen erreichten damit rd. 3,3 Mio. Menschen, etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr. „Die gesetzlichen Krankenkassen haben die hochgesteckten Ziele des Präventionsgesetzes engagiert umgesetzt. Deutlich ausgebaut wurden z. B. Projekte in sogenannten sozialen Brennpunkten. Oft sind gerade solche Projekte wegen der vielen beteiligten Partner und der zeitaufwendigen Abstimmungen wirklich herausfordernd. Doch es lohnt sich. Mit diesen Angeboten tragen die Krankenkassen dazu bei, dass Gesundheitsförderung endlich auch bei denen ankommt, für die sie besonders wichtig ist“, so Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes.

Gesundheit am Arbeitsplatz fördern

Rekordinvestitionen weist der Präventionsbericht auch im Bereich betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) aus. Die Ausgaben der Krankenkassen stiegen hier von rd. 76 Mio. Euro im Jahr 2015 auf rd. 147 Mio. Euro im Jahr 2016. In über 13.000 Betrieben konnten rd. 1,4 Mio. Versicherte direkt mit Maßnahmen angesprochen werden, die physische und psychische Belastungen am Arbeitsplatz verringern helfen. Durchschnittlich mehr als zwei Jahre unterstützen die Krankenkassen Unternehmen bei entsprechenden Aktivitäten. Ein besonderes Augenmerk lag im vergangenen Jahr darauf, vor allem mittlere und kleine Unternehmen zu erreichen. Netzwerke mit regelmäßigen Treffen und Erfahrungsaustauschen sind eine besonders geeignete Form, um sie für Fragen der betrieblichen Gesundheitsförderung zu sensibilisieren und zu motivieren. Erstmals macht der Präventionsbericht quantitative Angaben zu dieser besonderen Betreuungsform: Zusätzlich zur direkten Betreuung durch BGF-Berater erreichten die Krankenkassen knapp 14.000 Unternehmen durch überbetriebliche Netzwerke.

Demographie macht Prävention immer wichtiger

Die Teilnahmezahlen bei Kursangeboten, die sich an einzelne Versicherte wenden und sich mit Bewegungsförderung, Stressbewältigung, Ernährung und Raucherentwöhnung befassen, blieben 2016 mit rd. 1,7 Mio. auf Vorjahresniveau. Für diese individuellen Präventionsangebote gaben die Krankenkassen 211 Mio. Euro und damit vier Prozent mehr als im Vorjahr aus. „Die Daten der Krankenkassen, die seit 2002 in den Präventionsberichten ausgewertet werden, zeigen, dass das Engagement bei der Gesundheitsförderung erheblich zugenommen hat. Diese wichtige Aufgabe gewinnt auch mit Blick auf die demographische Entwicklung an Bedeutung. Neben den Individualangeboten kommt es darauf an, Menschen mit Präventionsangeboten in den verschiedenen Lebenswelten zu erreichen und zu fördern“, fasst Dr. Pick, Geschäftsführer des MDS, zusammen.

(Quelle: GKV-Spitzenverband, MDS: Gemeinsame Pressemitteilung, November 2017)

Prävention stärker in den Blick nehmen

Ist die Prävention das A und O der Aufrechterhaltung der Gesundheit? Für das BGM ist es ein zentraler Baustein, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund und vital zu halten. 


Prävention, so die BARMER, sollten auch bei pflegebedürftige Menschen stärker in den Mittelpunkt gerückt werden. Denn ohne geeignete Angebote zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation und zur Stärkung von Ressourcen und Fähigkeiten kann sich der Zustand pflegebedürftiger Menschen unnötig stark verschlechtern. Dieses Fazit haben rund 200 Fachleute aus Politik und Gesundheitswesen auf dem Kongress „Zukunft Prävention – Prävention in der Pflege. Luxus oder Notwendigkeit?“ gezogen. Die BARMER, der Kneipp-Bund e.V. und der Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (DAMiD) führten die Tagung am 22. November in Berlin durch. Seit dem Jahr 2016 ist das Präventionsgesetz in Kraft, das mehr Prävention in den einzelnen Lebenswelten vorsieht, darunter auch in der stationären Pflege. „Das Präventionsgesetz unterstreicht, dass Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheit kein Exklusivthema für vergleichsweise junge und gesunde Menschen sein dürfen. Gerade bei pflegebedürftigen Menschen ist eine ganz gezielte Prävention wichtig. Denn trotz ihrer vorhandenen Beeinträchtigungen verfügen sie über Gesundheitspotenziale, die gefördert werden können und müssen“, sagt Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandvorsitzender der BARMER.

 

Digitalisierung bringt Prävention in der Pflege voran

Insbesondere der demographische Wandel stellt den Pflegebereich vor immer größere Herausforderungen. „Im Sinne eines jeden Einzelnen wollen wir als Kranken- und Pflegekasse unseren Beitrag leisten, damit eine Pflegebedürftigkeit so spät wie möglich eintritt oder sie zumindest nicht vorschnell zunimmt. Die Digitalisierung bietet hier ein großes Potenzial für eine wirklich Innovative Prävention “, sagt Straub. Seit einem Jahr untersucht

die BARMER die präventiven und gesundheitsförderlichen Aspekte von therapeutischen Videospielen im Bereich Bewegung. Im Rahmen einer Pilotstudie in Hamburger und Berliner Pflegeeinrichtungen werden die Beweglichkeit, die mentale Leistungsfähigkeit und die sozialer Interaktion von Senioren gefördert. Die Videospielplattform, die sogenannte MemoreBox, wurde von Experten aus Wissenschaft, pflegerischer Praxis und Spielentwicklung konzipiert, um den Pflegealltag zu bereichern. „Die Digitalisierung kann die Prävention in der stationären Pflege voranbringen, wenn nicht sogar revolutionieren. Was wir nun brauchen, sind weitere, durchaus auch unkonventionelle Ideen für digitale Präventionsprojekte“, fordert Straub.

Kneipp-Bund fordert Paradigmenwechsel im Pflegebereich

„Das Thema Pflege ist eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft“, so der Präsident des Kneipp-Bundes, Klaus Holetschek MdL. Umso wichtiger ist es, auch im Alter sinnvolle Strategien zur Verbesserung der Lebensqualität und der gesundheitlichen Situation pflegebedürftiger Menschen umzusetzen. „Die Arbeitsbedingungen und Bezahlung der Pflegekräfte, die Situation pflegender Angehöriger und auch die bürokratischen Rahmenbedingungen, es herrscht dringender Handlungsbedarf. Wir brauchen einen Paradigmenwechsel im Pflegebereich!“ betonte Holetschek. „Prävention in der Pflege lohnt sich ohne jeden Zweifel. Nicht erst durch unsere Kneipp-Pflegestudie wissen wir, Anwendungen sind immer auch Zuwendungen“, so Holetschek weiter.

In diesem Kontext seien die „Vom Kneipp-Bund e.V. anerkannten Senioreneinrichtungen“ ein Erfolgsmodell. Das Konzept „Kneipp in der Pflege“ könne niedrigschwellig in den Alltag implementiert werden, mit einer relativ einfachen Handhabe, aber in einer wirkungsvollen Weise. Es müsse künftig auch darum gehen, die Grundbedürfnisse einer menschenwürdigen Pflege besser zu berücksichtigen. „Wenn Pflegende gern zur Arbeit gehen, wirkt sich das auch positiv auf das zwischenmenschliche Verhältnis zu den Bewohnern aus. Unsere Studie hat unter anderem aufgezeigt, dass sich mit Kneipp das persönliche Wohlbefinden und damit die Lebensqualität verbessern lässt, und zwar für Pflegekräfte und Pflegebedürftige gleichermaßen“, unterstrich Holetschek. Der Kneipp-Bund stellt daher hohe Erwartungen an die künftige Bundesregierung und drängt darauf, bewährte Konzepte für die Prävention und Gesundheitsförderung in der Pflege zukünftig stärker zu fördern und in ihrer Umsetzung zu unterstützen.

Gute Pflege ist Prävention

„Die Bedeutung der professionellen Pflege für die Prävention wird im gesundheitspolitischen Diskurs weitgehend unterschätzt. Gute Pflege beginnt am Lebensanfang und ist schon für den Säugling Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung von Körper, Seele und Geist. Auch das Alter braucht professionelle und vorbeugende Pflege. Stürze, Mangel- oder Fehlernährung, Bewegungsmangel oder fehlende Sozialkontakte sind zentrale Risikofaktoren für Gesundheit und Lebensqualität. Prävention und Pflege helfen, Krankenhauseinweisungen zu vermeiden, Behandlungserfolge zu sichern und Lebensstiländerungen nachhaltig zu unterstützen. Was wir dafür brauchen, sind die Aufhebung der Sektoren-Trennung, Mindeststandards bei der Personalausstattung und mehr Pflegeforschung. Sonst bleibt Pflegebedürftigkeit ein für die Betroffenen leidvolles und für die Gesellschaft teures Gesundheitsrisiko. Dagegen macht sich die Anthroposophische Pflege stark“, kommentiert Rolf Heine, Vorstandsmitglied Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (DAMiD).

(Quelle: BARMER, Pressemeldung November 2017)